Der Ryder-Cup ist ein im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtetes mehrtägiges Golf-Mannschaftsturnier zwischen den besten Golfern Europas und den Vereinigten Staaten. Obwohl es sich um ein reines Prestigeduell ohne ausgeschüttete Preisgelder handelt, hat es sich seit seiner ersten offiziellen Ausrichtung im Jahre 1927 zum bedeutendsten Golf-Mannschaftsturnier der Welt entwickelt. Anders als fast alle Profi-Turniere wird der Wettkampf nicht im üblichen Zählspiel-, sondern im Lochspiel-Modus mit wechselnden Spielarten ausgetragen.
Seit 2006 veranstaltet der Golfclub Landau jährlich mit zwei gemischten Mannschaften eine Kopie davon. Lediglich wegen der Corona-Pandemie wurde dieser Cup ausgesetzt. Dieser Höhepunkt ist ein fester Bestandteil im Golfturnier-Kalender und auch im Vereinsleben.
48 Spielerinnen und Spieler starteten am Pfingstsamstag und –Sonntag in zwei Mannschaften. Die beiden Captains Josef Kirschner (grün) und Hans Schmalzl (rot) führten ihre Mannschaften an. Es wurden verschiedene Spielformen des Mannschaftsgolfs gespielt. Von den 36 Löchern an den beiden Tagen wurden jeweils neun Löcher mit Chapmann-Vierer, Bestball Aggregat, Bestball und Matchplay durchgeführt. Hierbei waren maximal fünf Punkte je Zweier-Team zu gewinnen. Von den beiden Tagen wurden die Punkte addiert. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten Punkten. Die Mannschaften werden ihren Handicaps entsprechend zusammengestellt. Am Samstag spielten sich die roten einen leichten Vorsprung heraus. Am Sonntag konnte jedoch Team grün aufholen und so holte sich das Kirschner-Team den Gesamtsieg mit 31 zu 29. Die Siegermannschaft erhielt am Sonntag von den Verlierern ein Abendessen. Mit Gegrilltem und einem bunten Salatbuffet klang bei schönem Wetter ein wieder gelungener Ryder-Cup aus.

