„Wir können jede Spende gebrauchen“, hat der Vorsitzende der Hospizgruppe Dingolfing-Landau, Jürgen Stadler, gesagt. Er gab bei der Spendenüberreichung eine Einblick in die Arbeit und den wirtschaftlichen Teil der Hospizgruppe, die es seit dem Jahr 2003 gibt. „Alle Probleme, die im Zusammenhang mit Erkrankung und Tod, Sterben und Trauer stehen, können bei uns angesprochen werden. Wir begleiten Sie in den letzten Tagen, nicht nur, damit Sie in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“ Trauernde können sich mit den geschulten Trauerhelfern austauschen, Möglichkeiten wie Trauerwandern oder Lichtpunkte werden gut angenommen. Die „Leere Wiege“ bietet jungen Eltern, die während oder kurz nach der Geburt ein Kind verlieren, Hilfe. Ein weiteres Angebot sind Informationsgespräche zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Stadler erklärte: „Bei uns hat es auch im Kleinen angefangen und jetzt haben wir ein neues Büro für den Verein bekommen. Die Einrichtungen müssen wir selbst bezahlen und da geht es ohne Spenden von Leuten nicht.“ Die Schulungen der ehrenamtlichen Helfer werden über Spenden finanziert. Derzeit arbeiten 58 Helfer in dem Verein. „Jederzeit können wir Unterstützung gebrauchen.“ Auch ein Golfspieler vom Golfpark Landau ist dabei. Das war ein Grund, warum in diesem Jahr die Hospizgruppe für die Spende des Golfparks Landau ausgewählt wurde. Bei dieser Gelegenheit hat gleich ein weiteres Mitglied auch die Mitgliedschaft im Hospizverein getätigt – das 280. Mitglied. Der zweite Vorsitzende des Golfparks, Helmut Schauer, überreichte 3000 Euro, die beim Turnier zusammengekommen sind.